Idemo u Zagreb! – Lass uns nach Zagreb fahren!
„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen“ (Matthias Claudius) – Das trifft auch auf die Schüler:innen der dritten Klassen zu, die ihre Erasmusmobilität nach Zagreb antraten. Im Rahmen der Begabungs- und Begabtenförderung an unserem Standort wurde zwölf Schüler:innen die Möglichkeit einer spannenden Auslandserfahrung zu Teil. Untergebracht in einem liebevoll geführten Hostel, waren wir für eine Woche zu Gast an der Osnovna škola Odra. Wussten Sie, dass die Volksschule in Kroatien acht Jahre dauert und damit gewissermaßen die uns bekannte Mittelschule beinhaltet? Das und vieles mehr erfuhren wir an unserer Gastgeberschule, diese hatte uns 2025 bereits in Graz besucht.
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Unser Wiedersehen fand zum Thema Kulturreflexion fördern und Spracherwerb statt, dieses sind Ziele unserer Erasmus-Akkreditierung und daher leitmotivisch für unsere Mobilitäten. Begrüßt wurden wir mit einem traditionellen Tanz und beeindruckendem Tamburica-Spiel, beide sind Teil der kroatischen Kultur. Ob bei der Führung durch das ca. 30 Minuten vom Zentrum Zagrebs entfernte Dorf Odra, beim Sport- und Sprachenunterricht oder dem gemeinsamen Besuch des Europa-Museums: Die Schüler:innen der MS Karl Morre – viele von ihnen sprechen selbst Kroatisch – lernten die Schüler:innen der Osnovna škola Odra, die Besonderheiten des Schulsystems und die kulturellen Highlights der Hauptstadt Zagreb kennen.
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Wir bastelten eine Poculica (das ist der traditionelle Kopfschmuck, den wir bereits bei der Begrüßung gesehen hatten), reflektierten über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Österreich und Kroatien und fertigten sogar ein gemeinsames Wandbild an, sodass ein Stück Österreich – neben der vielen tollen Erinnerungen – immer in der Osnovna škola Odra bleiben wird. Bei aller Verschiedenheit trotzdem Bürger:innen eines gemeinsamen Europas – das wurde uns nicht nur durch die aus Mitteln der EU finanzierte Reise an sich, sondern vor allem beim Besuch des Europamuseums deutlich: Welche Aufgaben hat die EU und wie funktioniert eigentlich das europäische Parlament? Welche Sprachen gibt es im europäischen Sprachraum? Diese und viele andere Fragen beantwortete uns die interaktive Ausstellung, die nicht nur im Rahmen der Erasmus-Mobilität ganz oben auf unserer Agenda stand, sondern auch, weil der Anspruch, Europa-Bildung zu fördern, eines unserer Schulentwicklungsziele ist.
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Um zahlreiche Eindrücke, wie etwa die Fahrt mit der kürzesten Seilbahn Europas oder die Aussicht vom Gornji Grad (dort befindet sich auch die bekannte St.-Markus-Kirche) reicher, hieß es nach fünf Tagen wieder Abschied nehmen. Wir hoffen auch ein baldiges Wiedersehen, diesmal in Graz!